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Lufträume
Lufträume
An einem düsteren Novembertag, morgens um halb sieben, bricht für Nils Engelmann eine Welt zusammen. In einer Durchsuchungsaktion beschlagnahmt die Polizei kinderpornographische Videos, Fotos und andere "verfängliche" Materialien in seiner Wohnung.

Während der gestandene Journalist und Sozialpädagoge in der Folgezeit auf seine Verurteilung wartet, beginnt er, in Rückblicken sein bisheriges Leben zu schildern - und deutlich zu machen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Pädophilie und sexuellen Kindesmissbrauch.

In Nils Engelmanns stark autobiographisch geprägtem Roman soll nichts entschuldigt oder beschönigt werden. "Der gläserne Pädo" will er sein, denn nachdem sehr viel über seinesgleichen geschrieben wurde, sieht er es an der Zeit, dass sich nun auch die Betroffenen selbst mit ihren Erfahrungen, Sehnsüchten, Schmerzen und Hoffnungen zu Wort melden.
Wer bei der Lektüre an die Faszination durch Nabokovs "Lolita" denken muss, liegt schon ganz richtig. Einzig der Stil und die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen sind der heutigen Zeit angepasst.

Die Größe der Gefängniszelle wird nach ihrem "Luftraum" bemessen. Daher auch der Titel dieses Romans: Im Grunde genommen besteht das ganze Leben eines Pädos aus Lufträumen".
Buchautor: Nils Engelmann
Verlag: Jahn & Ernst
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